Welten sammler

Thursday, December 18, 2008

Shanghai - erster Eindruck

für Justin Time


Es stinkt.
Wenn nur ein Auto nicht hupen würde
Alles wuselt durcheinander.

Nein, das kann nicht das Digitalbild sein, dass ich eben geschossen habe.
Die Menschen bewegen sich ja – aber eben wie in Zeitlupe.

Gut, dass dieses Reich in der Mitte liegt. Man stelle sich einmal vor, es wäre das Land am Rande und müsste sich irgendwohin bewegen.

Wie ein schwarzes Loch sitzt es in der Mitte.
Genauso fährt ein Chinese nicht in den Urlaub. Wozu auch?
Bis er zum Reisebüro gelaufen ist, ist sein Urlaub schon zu ende.

Den Himmel kann ich mir nicht einmal mehr vorstellen, so lange ist es her, dass ich ihn gesehen habe.

Reis.
Natürlich. Da hat man was. Reis. Da brauchst du nicht zu überlegen, ob er dir schmeckt oder nicht.
Zum Frühstück? Ja natürlich, und warum auch nicht.
Reis. Warm oder heiss, aber die Chinesen müssen eben alles gekocht, frittiert oder sonst irgendwie jedlicher Konstistenz beraubt haben, bevor sie es essen können.

Ein Keks, ach nein, zu kompliziert.
Wie wäre es mit einem simplen, einfachen Brot.
Wie sehne ich mich nach einem Brot.
Ein Brot, das herlich knuspert, wenn man sich eine mitteldünne Scheibe herunterschneidet.
Auch das gönnen sie mir nicht.
Was rede ich: „Mir nicht“. Sie gönnen es sich ja nicht einmal selbst.

Also Reis. Ob der nun süßlich oder sauer ist, wie dieser hier in dem kleinen Plastikschälchen mit einer großen Mickey-Mouse vorne drauf, den ich mit roten Hello-Kitty Stäbchen esse (wenigstens Geschmack könnten sie doch haben!), macht sowieso keinen Unterschied.

Ich stelle das Plastikschälchen auf den Tisch, und wie man daheim das Fenster zu macht, wenn ein starker Regen kommt, schließe ich es auch hier. Nicht das es in den letzten Tagen geregnet hätte, ich bin auch froh drum.

Nein. Ich habe genug.
Kaum zwei Minuten habe ich es ausgehalten, hinunter in die Straßenschlucht zu schauen.
Mein Arm könnte gar nicht lang genug sein, so viele Uhren wie ich da unten kaufen sollte, wenn es nach ihnen ginge.

Reis.
Ein einziger Brei.

Wie können Eineinhalb Milliarden Menschen so leben?
Ich meinen JEDEN Tag. Nicht ein paar Wochen lang?
Da macht es keinen Unterschied, ob es das Jahr der Schlange, des Tigers oder des Hundes ist.
Wenn die zwölf um sind geht es einfach weiter, als wäre nichts passiert.

Der Straßenarbeiter hat derweil an gut 600 Stellen gearbeitet, und doch wacht er im selben Getöse wieder auf.
Er kann sogar beim schlimmsten Gehupe schlafen.
Dann wacht er, wie ein Spielzeugroboter am frühen Morgen wieder auf, schlägt seine Decke, unter der er geschlafen hat zurück, genauso wie gestern, und genauso wie der Spielzeugroboter neben ihm.
Dann hacken sie die Straße auf, mit ihrer Kraft und ihren Hämmern. Hunderte.
Und für alle gab es zum Frühstück
Reis. Warm und salzig.

Ist das was für mich?
(wieso frag ich überhaupt)

Hätte ich fast vergessen.
Fahrradfahren – natürlich.
Aber das kann man beim Schwarzen Loch nachlesen.
Nur ist das auf zwei Rädern etwas spektakulärer und macht beim zuschauen etwas schwindlig.

Gate 14, ich habe meinen Koffer in der Hand, die Tickets in der Innentasche.

Milchreis

Friday, March 09, 2007

Frühjahrskriterium - running and joggling 25 km


Es ist wieder so weit!

Im letzten Jahr waren die 25 km Fruehjahrskriterim hier in Erlangen mein erster Wertungslauf und gleichzeitig die Frage an meinen Körper, ob ich wirklich bereit für einen Marathon wäre.
Und wie ich gesehen habe war es viel einfacher, als gedacht, die gedropten Bälle untern den Joggerbeinen hervor zu klamüsern. Auch ist es recht einfach, Jogger zu überholen, während man joggliert, sogar für die Kamera und für das jubelnde Publikum hat man immer Zeit - und vorallem Lust - zu lächeln. Und 42,195 km?
Die sind so schnell rum - das merkt man kaum. Nur die Handgelenke schmerzen; zu jedem Schritt passt auch ein Ball.

Wie war das aber noch beim Ersten mal (25 km) ...
Papa, Klaus und ich hatten uns ja schon im November für den Marathon in New York angemeldet.
Für mich war es das Geburtstagsgeschenk von Papa.
Also haben wir brav - wie es die Marathonbücher vorschreiben - mit dem Training frühzeitig begonnen.
Ich bin einfach mit dem gelaufen, was ich schon hatte.
Eine weite Jogginghose, ein Rad-Hemd von der Alb-Extrem
gewöhnliche Socken, ein altes Halstuch und die Turnschuhe, die ich sonst nur zum Fechten benutzt habe.
Und dann ging es los. Über Stock und Stein, durch den Wald. Dann bis um den Dechsendorfer Weiher.
Über den Meilwald, oder einfach am Kanal entlang.
Ich weiß nicht, wie oft ich mich gebückt habe, nach den Bällen.
Damals hatte ich auch Probleme mit den Knien - das ständige Abbremsen aus vollem Lauf war gar nicht gut.
Aber je mehr Kilometer unter meinen Füßen hinwegglitten, desto leichter wurde es, die Bälle weniger oft fallen zu lassen.
Zeitweise bin ich mit Gummibällen gelaufen: nach einem Drop sind sie mir wieder in die Hand gesprungen - sehr praktisch.

Garstig war dann der Winter 2005.
Ich hatte erst im Sommer angefangen zu laufen (und zu jogglen) und war somit noch nie auf gefrorenen Waldwegen gerannt.
Es war eine Herausforderung, ohne das Gleichgewicht- und ohne die Bälle zu verlieren auf Glatteis zu jogglen.
Wenn ich gekrabbelt wäre, wäre ich nicht langsamer gewesen (aber beim Krabbeln kann man nicht jonglieren).
Der Winter hat mich viel Kraft gekostet, dafür aber Ausdauer und Durchhaltevermögen aufgebaut.

Doch wirklich lange hat der Winter nicht gedauert und nach den Uni-Prüfungen und ein paar weiteren Trainingstagen stand auch schon der Frühling vor der Türe, und damit das Frühjahrskriterium.

Also wiederum die alten Klamotten an, auf’s Fahrrad, und
ach - wo tu ich denn die Schlüssel hin?
Was für ein Wind - aber ist es im brucker Wald auch so kalt?
Soll ich jetzt eine Flasche mitnehmen oder nicht?
Oha, die Startunterlagen.
Noch was vergessen? - jetzt aber los!

Hui, da sind schon viele Läufer - alles Bunt und laut; sogar eine Band.

Also, Nummer abholen, Beutelchen, Chip irgendwie in den Schuh einknoten.

Das wäre geschafft. Noch mal aufs Klo, und schon sollen bitte alle Läufer zum Start kommen!

Jetzt stehe ich also in der ersten Reihe - "Wenn Sie Jonglieren, vielleicht gehen sie dann besser an den Rand", sagt ein Ordner.
Noch eine Minute - das gibt Adrenalin.
Gedehnt hab ich mich schon, warm jongliert auch; dann mal ran an die 25 km.

Und Startschuss!
Auf geht’s! Ist das eng hier - eine ganze Meute überholt mich.
Schon nach der ersten Kurve habe ich auch meinen ersten Drop.
Den Ball konnte ich retten, ich bin sofort weiter gelaufen.
Mitschwimmen ist hier angesagt.
"Na, des machen Sie jeds aber ned fünfazwanzig Kilomeda?"
Der Weg biegt nach rechts ab, in den Wald. Der Boden ist matschig und weich, und die Zuschauer freuen sich besonders über mich, weil ich jongliere.
Kathrin vom Fechten sitzt nach den nächsten Biegung - ich hatte gar nicht gewusst, dass sie Streckenposten ist.
Einige überholen mich, und ich überhole andere - besonders bergab bin ich schneller.
Der erste Fotograf! Sehr praktisch - zielt genau auf mich. (die Bälle sind toll). Drop; schon wieder.
Noch etwas bergab und durch die Wohnsiedlung, und schon ist die erste Runde fertig!
„Da läuft, mit der Jongleur mit der Nummer 435!“
Oh backe - warum haben die denn ein Zelt über die Ziellinie gestellt!? Das ist doch viel zu tief für mich!!
Ah - ein Rechtsüberholer - und gleich noch einer. Etwas langsamer; erste Matte und nun das Zelt - kleiner machen... Eingang, Ausgang - geschafft!
„Wasser“ - nein danke, ich hab ja noch gar keinen Durst.
Jolendes Publikum - zweite Runde.

Und genau so ging das weiter.

Wieviele Runden muss man laufen? Und in welcher bin ich denn eigentlich?
Wie lange ist denn eine Runde?

Fragen, die ich mir wohl vorher hätte stellen sollen...

„Und da ist er wieder - die Nummer 435, Jonas Eberlein, jongliert die 25 km!“

Bin ich jetzt schon durch? Oder muss ich noch eine Runde?
Wasser - endlich, dankeschön!

Also doch noch mal?
Foto - bittesehr!
„Weiter so, das ist Spitze!“
„Schau mal Mammi, der jongliert!“

Zieleinlauf - endlich - hoffentlich.
Jawohl, ich bekomme die Medaille. Geschafft. Ich kann 25 km am Stück jogglieren.

Rrrr, das wird ganz schön schnell kalt.

Mit 2:30 hab ich einigermaßen lang gebraucht, war der 182. von 192 (Männerwertung) und der einzige Joggler.
Der Wind hat geblasen und mit einiger Mühe konnte ich mir noch eine Wurstsemmel und einen Tee erkämpfen.
Meine Hände und meine Bälle hab ich ganz schön lang gewaschen, bis sie wieder sauber waren von dem matschigen Waldboden.
Säcklein abholen.
"Sie haben doch jongliert! Fand ich super!“ - "freut mich, dass es Ihnen gefallen hat."
Und wieder aufs Fahrrad.

Jau, es geht. Ich schaff das - Marathon, ich komme!




Diesmal also am Samstag, den 31. März findet dieser Volkslauf wieder statt.
Mit einem Jahr mehr Erfahrung in der Tasche, und der Motivation vom New York Marathon 2006 in den Ohren hoffe ich, auch beim zweiten Mal das motivierte Publikum und die wunderbaren Helfer begeistern zu können.

Wer mit laufen möchte, andere überreden will - oder anfeuert und fotografiert, findet auf der Homepage alles Weitere.
http://www.fruehjahrskriterium.de/



zur Kartenbeschreibung :
Teer / Pflaster
Waldboden
Schotter
Südkreuzung Erlangen
(die Karte ist von der Homepage s.o.)











The time of Fruehjahrskriterim has come again!

Last year I did my first 25 km run in my hometown Erlangen.
This wasn’t only my first real running competition but also a query to my body: can I joggle a Marathon?
Well, it was quite easy to get the dropped Balls, without being trampled down by the fellow runners. Even to run out standard joggers - while joggling - to smile for cameras and the cheering crowds was easy enough.
But 42.195 km - 26.2 miles?
Yeah, they pass by. Just like that.
Only my wrists did hurt. A lot. For there is a ball to catch with every step you do.

Now, how did it feel first time (25 km)
Dad, Claus and I had signed up in November 05 for NYC Marathon 06.
And as marathon books tell you to - we did start right early to run.
I grabbed the gear I had, like some biking shirt, the shoes I usually took for fencing, some training pants, and off we went.
Through woods, past lakes and rivers.
I can’t remember how often I had to stop to grab the balls I dropped.
All that stop and go really hurt my knees.
But with every mile and every week of training, it got easier and easier.
Sometimes I cheated, using rubber balls. They bounced back up in my hands, once I dropped them - that really makes life easier.

Winter 05 hit me hard.
I had started running in summer, so I had never run on frozen ground.
It was such a challenge to stay in balance, while trying not to drop the balls, and still going forward - on solid ice.
This cost me a lot of energy, but in return, I got endurance!

Fortunately, winter did not take that long; and with some exams at university, distracting me, and some more training days, spring popped up before you can say Joggler.
And spring means Fruehjahrskriterium.

So, grab your gear and mount the bike.
Uch, keys… where can I put ‘em?
Right, wind - but is there so much wind in the woods?
Drinking bottle, yes or no?
Oh, all those official papers -
Right; I hope that’s about it. Go!

Whohohohow, there is quite a bunch of crowds. All those runners.
They must be crazy - like nothing better to do on a nice Saturday?

Where do I get my BIP? Goodiebags right here, and the Chip - great thing. How am I supposed to get this into - onto; ah, whatever - my shoe?

Ok, done. Rush for toilet. All runners to starting area please.

I’m right in front.
Sir, if you are going to joggle, you might want to move to the side please.
Just one minute left - huh.
Jeah, I did stretch, and try to find a nice joggling pattern; so let’s go for 25 k!

Gunshot!
Ah, it’s so crowded here, they are all like passing me by.
I have my first drop - to the rescue!
Just go steady, just go with the crowds.
“Ah, you’re not gonna do that all those 25 k?”
Now, into the woods; uh, hate that - the ground is like muddy and ugh, but the audience crowds go loud!
Hah, there’s Kathrin from fencing as a volunteer - go this way.
Yey, I start passing by some joggers. Down we go, and I’m faster - slightly, but I’m so slow, when we go up again…
There’s the guy with the camera! Drop, again…
Wow, that was quick - that’s first round!
“And here he comes - the juggler Number 435”
Huh - they put some kind of tent-roof-whatever over finish line.
How am I ever supposed to pass through there?
Duck a little - and yeah, I make it!

“Water” - no thanks, I’m not even thirsty.
Bursting crowds - “go joggler go!”
Second round.

And it goes on, just like that.

Wait a sec - how many rounds do we have to do?
How many have I run now?
What’s the distance of a round?

Questions you might want to answer before you start running.

“And there he goes - 435, Jonas Eberlein, joggling 25 k!”

Am I done now? Or is there one more turn to do?
Water - great, thank you!

So, just one more, is it?
Take a picture - Cheese!
“GO, GO, GO - that’s so cool!”
“Look mummy, he’s a juggler!”

Finish line - finally - I hope.
Jap! I get the Medal! I did it. I can do 25 k - jogglingly!

Huh, it’s getting cold.

So I took like 2:30 conquering 182 place out of 192 (Male) being the only joggler on the race.
Wind started again, and I did have trouble getting me something warm to eat, and a decent cup of tee.
And I did take quite some time, washing all the dirt off my juggling balls, and off my Hands.

Righto - Goodiebag
“You did the joggling thing - that’s amazing!” - thanks, I’m glad you liked it.
Cold. Home now - by bike.

It works. I can do it! New York Marathon - here I come!




So, this time Frühjahrskriterium is on March 31st .
One year of experience and motivation (out of NYC Marathon) later, I hope I can make volunteers and crowds go loud like I did last time.

If you want to join up, talk all your friends into joining, or cheering and taking pictures, you’ll find everything you will find everything you need on the homepage.

http://www.fruehjahrskriterium.de/

now, about the map:

asphalt
forest trails
gravel
Erlangen, Südkreuzung
(Map is from the page above)
Und das Bild habe ich neulich bei Flickr gefunden - doctormike hat dort wahnsinnig viele Bilder vom NYC Marathon 2006 raufgeladen und sich eine riesen Arbeit gemacht, diese nach Startnummern zu ordnen.

I found that cool pic on Flickr - doctormike was like taking a picture of everyone running NYC Marathon. He took quite some time, loading up all those great pictures, even sorting them for BIPs.

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Wednesday, January 24, 2007

Endlich Schnee - Snow, finally

Nun hat uns der Winter also doch erwischt.

Gestern abend rieselten die ersten Schneeflocken vom Himmel herunter und heute morgen bereits kommt man nicht mehr um das Schneeschieben herum.
Die fünf Kilometer zur Uni werden nun wieder etwas interessanter - ich kann zwar nicht mehr so schnell fahren wie vorher, aber die Radwege sind endlich frei.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich nun jogglieren soll;
Bis zum 7. Februar habe ich aber noch Zeit, da ich bis dahin für meine Klausuren lernen werde daher nicht trainieren kann.
Vielleich ist bis dahin der Schnee schon getaut, ansonsten muss ich mir wohl doch Stollenschuhe zulegen.



So, eventually winter got us.

Yesterday, snowflakes started falling form the skies and today we even have to clear the snow off the pavement (which is mandatory in Germany).
Biking becomes somewhat more interesting , sure I lose speed but bike trails are not that crowded anymore.
I'm not really sure how I can go on joggling.
Until 7th of Feb I am snowed under with exams and maybe snow is gone by that time - which I doubt, so I maybe have to get me a pair of cleats.

Monday, January 15, 2007

Weltensammler

Weltensammler


Monday, November 20, 2006

Keulen jogglieren - joggling rods

Nachdem ich nun am 5. den New York Marathon* mitjoggliert habe (knapp 20 Drops* - also etwa ein Drop alle 2 Kilometer, 5:13:31 für 42 km, was sehr gemütlich ist) dachte ich mir letzten Freitag (17.Nov), ich muss nun was neues ausprobieren:
Mit Keulen Jogglieren. Das funktioniert wunderbar und macht Riesenspaß (vor allem den Kindern, die gerade von der Schule heimlaufen und mich dabei sehen). Ich hatte etwa 20 Drops in 40 Minuten Laufzeit, denke aber, dass sich das bald einpändelt. Interessant ist, ich bin tatsächlich schneller, als mit den Bällen!
Richtige Keulen benutze ich aber gar nicht, sonder Hundebeißstäbe vom Obi (4,95 pro Stück), die ich jeweils auf einer Hälfte mit Windowcolor überzogen habe. Die sind zwar schwieriger zu jonglieren/jogglieren, weil sie den Schwerpunkt in der Mitte haben, und weder Oben, noch Unten zu erkennen ist; dafür ist es egal, wenn sie auf Asphalt knallen, oder ein Laster drüber fährt (außerdem sind sie so viel billiger als ordentliche Keulen).
Den Regen haben sie auch sehr gut überstanden und ich bin zuversischtlich, dass ich damit auch einen Marathon (vielleicht Moskau*) laufen kann - nur muss ich dann viel mehr aufpassen, da die Keulen nach einem Drop ein recht großes Sicherheitsrisiko für mich und andere Läufer darstellen.

*http://www.ingnycmarathon.com/home/index.php
*Drop = Sturz eines Balles auf den Boden; beim Jogglen muss man nach einem Drop den Ball aufheben, zu der Stelle zurückgehen, an der man den Ball hat fallen lassen und von dort aus mit dem Lauf fortfahren
*http://www.marafon.msk.ru/index_e.htm






After finishing New York Marathon* jogglingly in 5:13:31 two weeks ago (5th of November) with something around 20 drops on the way, I thought I ought to try something new:
Which basically is - keeping up the joggling part but exchanging the three balls for rods.
Much to my amazement it came quite naturaly and I didn't have to face any special difficulties.
Sure, now I had about 20 drops in 40 minutes, but I'm quite conifident I will figure that part out. Maybe I will try a rod-joggling-marathon in Moscow*, September 2007.
Yet I worry my rods, especially when dropped might pose a high safety risk to me and most of all to the other jogglers, so I shall have to wear a WARNING ROD-JOGGLER T-Shirt (in cyrillic of course).
Well, about my special rods: they were produced in order to become dog-sicks.
Now mine have never become bitten into (except for my gentle teeth - just for the fun of it). I bought them in the animal-toys section of a german DIY-Store for just 4,95 Euros each which would be something like 7 bucks or so.
Shortly after this fabulous investment I figured out it was extremely hard to juggle rods which neither have a heavy end nor a visible feature to figure out where bottom or top would be.
So I pulled my "Fun and Fancy" windowcolours out of my closet and coated the "bottom" half of each of the rods in a different colour, leaving out the J, just to keep them more personal. Well I hand't thought of that before starting to coat the second one...
Since the rods were constructed to stand the stress of being thrown into meadows and lakes and to be tortured by dogs jaws I expect them to last many many drops and even knock-downs and run-overs by cars which I surely search to avoid.


*http://www.ingnycmarathon.com/home/index.php
*http://www.marafon.msk.ru/index_e.htm

Thursday, November 09, 2006

Einrücke aus New York - New York Impressions

Nach einem Jahr und 2 Monaten Training bin ich also beim New York Marathon angekommen.
Mit der Zielzeit von 5:13:31,5 (Komma 5 ist erfunden, aber dann ist es ein Palindrom) bin ich glücklich und zufrieden durchs Ziel gejoggled*.


*jogglieren: beim joggen jonglieren

***das Bild ist von Tien Mao, der es auf seine Seite gestellt hat. Vielen Dank! http://www.tienmao.com/

*** my gratitude for the picture goes to Tien Mao, posting http://www.tienmao.com/ enjoy the page!

One year and two months ago I tried joggling for the first time.
Last Sunday I crossed finishline of my first Marathon, right in New York City at 5:13:31,5 (point five is just to make it a palindrome), happily gladly and most of all: jogglingly.

*to joggle: juggle while jogging